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Verlust des Ichs in der Moderne?

Erkundungen aus literaturwissenschaftlicher und theologischer Perspektive

Erschienen am 15.02.2019, 1. Auflage 2019
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783161565212
Sprache: Deutsch
Umfang: VIII, 230 S.
Format (T/L/B): 1.4 x 23.3 x 15.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Die Vorstellungen vom Ich und seiner Identität unterliegen einem permanenten Wandel. Der vorliegende Band thematisiert aus literaturwissenschaftlichen und theologischen Perspektiven die Transformation von Ichkonzepten und religiösen Selbstbildern in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Einsetzend mit literarischen Inszenierungen von Selbstbild und Religion im Roman des 19. Jahrhunderts zeichnen die Beiträge die Transformationen des religiösen Selbstbildes in der Literatur bis hin zur Popliteratur der Gegenwart nach. Offenkundig werden substantialistische Vorstellungen vom Ich (Seele) bzw. der Einheit oder des Kerns der Person ('Persönlichkeit') durch reflexive Konzeptionen und Beschreibungen abgelöst. In der reflexiv gewordenen Moderne konkurrieren unterschiedliche Ichkonzepte, in denen das oft schon totgesagte Ich vielfältigen Metamorphosen unterliegt.

Autorenportrait

Geboren 1962; Professor für Systematische Theologie an der Ev.-Theologischen Fakultät der Universität Wien.